1.4- Jod

Jod

In Jod präsentiert sich ein entscheidendes Spurenelement, welches für die Schilddrüsenfunktion und viele weitere Prozesse im Körper verantwortlich ist. So stärkt eine ausreichende Jodzufuhr ebenfalls das Haarwachstum und verhindert Haarausfall. Deswegen kommt Jod auch in Frummi vor und ergänzt die nährstoffreiche Zusammensetzung des Haarwuchsmittels auf effektive Weise. In dem Zusammenhang erweist sich Jod aber ebenfalls für den gesamten Körper als unverzichtbares Element der Vitalität.

Wissenswertes rund um Jod

Bei Jod handelt es sich um ein Spurenelement, welches essenziell und nicht-metallisch ist. Es untersteht den Halogenen und besitzt viele wichtige Funktionen für den menschlichen Organismus. Jod tritt so gut wie nie in Reinform in Erscheinung und kommt kaum in der Natur vor. Stattdessen bezeichnet es einen Feststoff, welcher während des Erhitzens zu einem Gas mit violetter Farbe verdampft, was die urtümliche Bezeichnung „Ioeides“ aus dem Altgriechischen erklärt. Jene steht für Veilchenfarbig oder Violett. Das Spurenelement kann genau wie andere essenzielle Substanzen nicht eigenständig von dem Körper hergestellt werden, muss allerdings in jedem gesunden Organismus zu finden sein. Der Tagesbedarf variiert in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht oder Lebenswandel und liegt im Durchschnitt bei etwa 200 Mikrogramm. In den meisten Fällen wird jedoch zu einer leicht überhöhten Jod-Zufuhr geraten, weil viele äußere Einflüsse den Bedarf für das Spurenelement verändern können.

Herkunft von Jod

Zum ersten Mal gelang es, Jod aus natürlichem Meerestang zu gewinnen, was in etwa 1812 stattgefunden hat. Die nennenswerten Erkenntnisse über das Spurenelement gab es allerdings deutlich später, nämlich ein Jahrhundert danach, als die Jodtherapie entwickelt wurde und das Zusammenspiel zwischen dem Produkt und der Schilddrüse auftauchte. So fanden Gelehrte heraus, dass kranke Schilddrüsen meistens einen Mangel an Jod verzeichneten. Die urtümliche Entstehung des Spurenelements lässt sich wiederum in die Eiszeit eingliedern, wo es bedingt durch das Gletscherschmelzwasser aus den Böden herausgewachsen ist und in das Meer abtransportiert wurde. Bis heute zeigt sich dies durch den Gehalt an Jod in tierischen und pflanzlichen Produkten, wobei der Wert in ihnen stets von dem Bodengehalt des Herkunftsgebiets abhängt. Aktuell zeigt sich in vielen Kreisen ein Mangel an Jod, der ebenfalls in Deutschland vorliegt und hier als einer der häufigsten Mangelzustände in Lebensmitteln verschrien ist.

Gewinnung Jod

Es gibt viele Jod Lebensmittel, welche das Spurenelement in unterschiedlichen Dosierungen enthalten. Ein Hauptlieferant ist dabei Salzwasserfisch, vor allem Kabeljau oder Schellfisch. Weitere Produkte sind:

  • Kartoffel
  • Brot (Weiß- oder Roggenbrot)
  • Zitronensaft
  • Algen

Getreideprodukte oder auch Süßwasserfische haben dagegen nur eine sehr geringe Menge an Jod. Außerdem ist die Jodaufnahme des Organismus je nach Lebensmittel unterschiedlich, weswegen bei manchen Produkten eine Vielzahl der wichtigen Inhaltsstoffe schon während der Verarbeitung verloren geht. Deswegen finden sich zunehmend mehr Nahrungsergänzungsmittel wie auch Frummi, in denen das Spurenelement enthalten ist.

Eigenschaften Jod

Jod hat einen großen Einfluss auf die Bildung der notwendigen Schilddrüsenhormone. Die sind für den Körper lebensnotwendig, um diverse Stoffwechselprozesse absolvieren zu können. Darum ist das Spurenelement indirekt daran beteiligt:

  • den Knochenaufbau zu garantieren
  • die Gehirnentwicklung zu begleiten
  • das Wachstum anzuregen
  • die Psyche zu beeinflussen
  • das Immunsystem zu stärken
  • Gefäßerkrankungen und Arteriosklerose vorzubeugen
  • die Leistungsfähigkeit zu steigern
  • die Körpertemperatur zu regulieren

Außerdem finden sich niedrige Dosierungen von Jod in der Galle, den Speicheldrüsen, der Muskulatur und den Augen, was ebenfalls auf die Notwendigkeit des Spurenelements hinweist. Liegt hingegen ein Mangel vor, zeigt er sich durch eine vergrößerte Schilddrüse, unkontrollierte Gewichtszunahmen, ein Unruhegefühl, Angstzustände, Schlafstörungen, schwere Depressionen, eine verminderte Verdauung, Schluckprobleme oder eine starke Kälteempfindlichkeit.
Außerdem kann es zu einer Überdosierung von Jod kommen, die über einen längeren Zeitraum hinweg zu schweren Gesundheitsproblemen führt. Hier wären eine Schilddrüsenüberfunktion, Hautausschläge oder Morbus Basedow möglich. Letztere Beschwerden treten allerdings erst auf, wenn ein sogenannter Jodexzess vorliegt. Schwangere sollten dagegen dringend auf einen ausgewogenen Jodhaushalt achten, um keine Entwicklungsstörungen oder Schilddrüsenprobleme des ungeborenen Kindes zu riskieren.

Jod und Frummi – wirksame Kombination gegen Haarverlust

Ein ausgewogener Jodhaushalt wirkt sich positiv auf eine gesunde Haarpracht aus. Schließlich unterstützt das Spurenelement ein vitales Haarwachstum und stimuliert die Haarwurzeln. Infolgedessen gelingt es mittels Jod, den Haarausfall zu stoppen und auf lange Sicht betrachtet kräftige, widerstandsfähige Haarstrukturen zu erhalten. Genau darauf basiert das Konzept von Frummi, weswegen das Spurenelement hier zu den wesentlichen Inhaltsstoffen zählt. In Kombination mit weiteren unverzichtbaren Haar Vitaminen wie Vitamin A oder Folsäure gelingt es dem Fruchtgummi, die Haare zu revitalisieren und auf natürlichem Wege zu stärken.

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