1.5- Koffein

Koffein

Wenn gleich Koffein kein lebensnotwendiger Stoff für einen gesunden Organismus ist und von manchen Personen sogar gemieden werden sollte, hat das stimulierende Naturprodukt eine entscheidende Wirkung auf die Leistungsfähigkeit sowie die vitale Haarpacht. Daher tritt die Substanz bei vielen Nahrungsergänzungsmitteln sowie Frummi in Erscheinung, um den Haarverlust zu stoppen und die Haarstruktur langfristig zu kräftigen. Ein Effekt, der auf der anregenden Wirkung von Koffein beruht.

Wissenswertes rund um Koffein

Koffein gehört zu der Stoffgruppe Xanthine und ist ein psychoaktives Produkt, dem eine stimulierende Wirkung zugeschrieben worden ist. Koffein lässt sich sowohl in Genussmitteln und Pflanzen als auch in chemischer Form als kristallines, geruchsfreies Pulver finden. Es zählt zu der Gruppe der Stimulanzien und gehört als Naturstoff zu schwarzem Tee, Kaffee oder Kakao. Aktuell wird Koffein ebenfalls als Medikation in verschiedenen Therapien angewandt und den Substanzen zugeordnet, die zu einer Abhängigkeit führen können. Es ist eines der weltweit am häufigsten genutzten Stimulantien. Welche Effekte durch Koffein tatsächlich ausgeschüttet werden, lässt sich nicht verallgemeinern, denn der Stoff wirkt je nach Person und Lebenswandel unterschiedlich. Die Halbwertszeit beträgt aber immer etwa 15 bis 30 Minuten, bevor der Körper Koffein in dem Blutkreislauf aufgenommen hat. Der Abbau und die damit verbundene Ausscheidung haben indessen eine Dauer von etwa vier Stunden.

Herkunft Koffein

Der Entdecker von dem Stoff Koffein ist bekannt als Friedlieb Ferdinand Runge, ein deutscher Chemiker und Apotheker, welcher 1819 erstmalig Koffein aus Kaffeebohnen isolierte. Parallel dazu gelang Pierre-Jean Robiquet, Pierre Joseph Pelletier sowie Joseph Bienaimé Caventou 1821 in Frankreich dieselbe Isolation. Daraufhin wurde 1832 bereits die Summenformel für Koffein von Liebig und Pfaff ermittelt, während Ludwig Medicus 1875 die chemische Struktur des Koffeins vorstellte. Jene wurde dann 1895 durch Fischer bestätigt und konnte über die Jahre fortwährend weiter erforscht werden. Im 20. Jahrhundert gelang es daraufhin, die Wirksamkeit von Koffein erfolgreich nachzuweisen und für unterschiedliche medizinische Zwecke zu nutzen. So galt es, Atemprobleme wie Asthma mittels Koffein-Zufuhr zu therapieren, während erste Behandlungen als Stimulans ehemals im 18. Jahrhundert stattfanden. Heutzutage wird Koffein sowohl als Genussmittel als auch in Medikamenten, Nahrungsergänzungspräparaten oder Energy-Drinks verwendet. Der allgemeine Bedarf ist variabel, denn bei Koffein gibt es lediglich eine Obergrenze, die angibt, welchen Konsum das Genussmittel nicht überschreiten sollte. Die liegt in etwa bei einer Einzeldosierung von 200 Milligramm oder einer täglichen Gesamtzufuhr von etwa 400 Milligramm.

Gewinnung Koffein

Koffein lässt sich auf natürliche Weise und synthetisch herstellen, wobei eine Koffein-Dosis aus Pflanzen deutlich wirksamer ist.

Einige der Hauptlieferanten sind:

  • Kakaofrüchte
  • Kolabaumnüsse
  • Matepflanzenblätter
  • Teestrauchblätter
  • Kaffeebohnen
  • Guaranasamen

Handelt es sich um pflanzliche Produkte, hilft ihnen das Koffein zugleich, um Schädlinge abzuwehren. Außerdem erweist sich Koffein als sogenanntes Extraktionsprodukt, welches bei der Entkoffeinierung von industriell hergestellten Kaffee anfällt.

Eigenschaften Koffein

Das Koffein hat in erster Linie bewusstseinsverändernde Wirkungen, die Leistungsfähigkeit, Konzentration und Psyche ansprechen. In Ergänzung dazu hilft Koffein, um:

  • die Bronchien zu erweitern
  • den Blutdruck anzukurbeln
  • einen geringfügig erhöhten Harndrang hervorzubringen
  • die Kontraktionskraft des Herzens sowie die Herzfrequenz zu steigern
  • das zentrale Nervensystem anzuregen
  • die Gehirnaktivität zu regulieren
  • Müdigkeit zu vertreiben
  • das Schmerzempfinden zu senken

Bei Koffein sollte allerdings Vorsicht geboten sein, weil der Konsum nicht uneingeschränkt stattfinden darf. Gerade Menschen mit Herzrhythmusstörungen, Kinder, Schwangere oder empfindliche Personen müssen auf die Zufuhr von Koffein verzichten.

Gleichzeitig wäre es ratsam, die empfohlene Tagesration an Koffein nicht zu überschreiten, da sonst negative Begleiterscheinungen auftreten könnten. Jene äußern sich unter anderem in Angstzuständen, Nervosität, allgemeiner Unruhe, einem erhöhten Blutdruck, Übelkeit, Herzrasen, Verdauungsproblemen. Koffein kann außerdem eine gewisse Abhängigkeit hervorrufen, wenn der Stoff über einen langen Zeitraum regelmäßig konsumiert wird. Folgt daraufhin ein sofortiges Absetzen zeigen sich Entzugssymptome wie Kopfschmerzen oder Stress. Einen Mangel an Koffein gibt es hingegen nicht, weil der Stoff keine essenzielle Wirkung auf den Körper hat.

Koffein und Frummi – belegbare Wirksamkeit gegen Haarausfall

In Bezug auf Koffein finden sich verschiedene Studien, die seine Wirkung gegen Haarausfall schon nachweisen konnten. Der Stoff begünstigt eine Blockade von Dihydrotestosteron, kurz DHT genannt, was die Haarwurzel kräftigt und das Wachstum steigert. Weiterhin stimuliert Koffein die Kopfhaut und regt die Durchblutung an, was ebenfalls einen schützenden Effekt hat. In dem Zusammenhang kann Koffein sogar erblich bedingten Haarausfall eindämmen. Die ideale Grundlage für einen Wirkstoff des Nahrungsergänzungsmittels Frummi. Dort präsentiert Koffein ein erstklassiges Fundament für ein Haarwuchsmittel, welches Ihnen langfristig hilft, den Haarverlust zu stoppen.

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